Gründung des gemeinsamen Unternehmens ATL-EN-TIC als Accelerator für intelligentes Energiemanagement für Fertigungsbetriebe

Fünf französische Start-ups gründen das gemeinsame Unternehmen ATL-EN-TIC als Accelerator für intelligentes Energiemanagement für Fertigungsbetriebe. Ein Projekt, das mit 2,5 Mio. € durch das von der Bpifrance betriebene frz. „Programme d’Investissements d’Avenir“ PIA (Programm Zukunftsinvestitionen) – mitfinanziert wird.

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ATL-EN-TIC: ein Schaufenster der französischen Technologie der Energie 4.0

Fünf junge, innovative Unternehmen aus dem Westen Frankreichs – Energiency, Akajoule, Enerdigit, Entech und NKE Watte geben die Gründung des gemeinsamen Unternehmens ATL-EN-TIC (zusammengesetzt aus ATeLier – ENergie – TIC) bekannt. Es soll eine komplette Wertschöpfungskette mit Technologien und Dienstleistungen angeboten werden, die speziell für das intelligente Energiemanagement in Fertigungsbetrieben (Energie 4.0) entwickelt wurden: Sensoren und IoT (NKE Watteco), Künstliche Intelligenz (Energiency), Energieerzeugung und -speicherung (Entech SE), Flexibilität im Stromnetz (Enerdigit) und Ingenieurbüro (Akajoule).

Ein Projekt, das mit 2,5 Mio. € durch das „Programme d’Investissements d’Avenir“ PIA (Programm Zukunftsinvestitionen) – mitfinanziert wird.

Als Vorzeigeprojekt von SMILE, dem 2016 von den Regionen Bretagne und Pays de la Loire gestarteten Programm zur Unterstützung intelligenter Stromnetze, werden insgesamt mehr als 6 Mio. € in die F&E von ATL-EN-TIC investiert, wovon 2,5 Mio. € über das Programm Zukunftsinvestitionen (PIAVE) des französischen Staats finanziert werden. Dieses Programm wird im Rahmen der „Projets industriels d’avenir“ (Zukunftsprojekte Industrie) über das frz. Generalsekretariat für Investitionen SGPI geleitet und von der Bpifrance betrieben. Das Projekt wird zudem von der „Alliance Industrie du Futur“ gesponsert, von den industriellen Kompetenzclustern Valorial und EMC2 ausgezeichnet und von der Vereinigung SMILE zugelassen. Fünf weitere Partnerunternehmen beteiligen sich ebenfalls am Projekt: EDF (Beratung und Betreuung), Siemens (Sicherheit im Internet), Systovi (Solarmodule), OET (Installation von Industrieanlagen) und CEEI CREATIV (Innovationsbegleitung).

Erster Industriekunde: die Gruppe CETIH

ATL-EN-TIC hat bereits einen ersten Kunden – die Industriegruppe CETIH, die auf Produkte für den Eingangsbereich (Haustüren) und Gebäudehüllen (Fenster, Solaranlagen, energetische Sanierung) spezialisiert ist und sieben Werke in Frankreich besitzt. Weitere Industriebetriebe haben bereits ihr Interesse an einer Teilnahme an diesem Programm bekundet, das bis zu 15 % Energieeinsparungen generieren kann und zudem auf regionaler Ebene mitfinanziert werden kann.

Arnaud Legrand, Geschäftsführer von Energiency und Leiter von ATL-EN-TIC: „Die Industriebetriebe verfügen bereits über Daten, die heute noch nicht ausreichend genutzt werden, obwohl sie ein hohes Potenzial zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit bergen. Mit ATL-EN-TIC können alle Industriebetriebe (KMU, mittelgroße Unternehmen und Großkonzerne) unabhängig ihres Entwicklungsstands beginnen, den Ansatz Energie 4.0 zu verfolgen und rasch Energieeinsparungen erzielen.“

Thomas Sennelier, Leiter der Abteilung Umwelttechnologien bei Bpifrance fügt hinzu: „Dieses modulare und interoperable Angebot, das die gesamte Wertschöpfungskette des intelligenten Energiemanagements abdeckt, liefert Industrieunternehmen eine geeignete Lösung. Die Energieeffizienz ist eine der Säulen der Industrie der Zukunft“.

Anaël Le Goff, Energy Manager bei der Gruppe CETIH: „Sensoren allein sind für das Energiemanagement in der Fertigung nicht ausreichend. Ein einfacher Echtzeit-Zugriff auf die Daten muss ermöglicht werden sowie eine Analyse derselben durch einen Abgleich mit anderen Leistungsdaten. Daraus werden dann umsetzbare Maßnahmen für unsere Teams abgeleitet. ATL-EN-TIC ermöglicht all dies und bringt uns somit in puncto Energieeffizienz einen wichtigen Schritt weiter.“

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